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Paritätischer Armutsbericht 2026: :Wachsende Armut betrifft immer mehr Familien

Der aktuelle Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes zeichnet ein besorgniserregendes Bild: Die soziale Ungleichheit in Deutschland nimmt weiter zu. Mit 13,3 Millionen armutsbetroffenen Menschen und einer Armutsquote von 16,1 Prozent erreicht die Armut einen neuen Höchststand. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Frauen, Alleinerziehende und Familien mit Kindern.
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Datum:
2. Juni 2026

Die Zahlen verdeutlichen, was soziale Einrichtungen und Beratungsstellen seit Jahren beobachten: Steigende Lebenshaltungskosten, unsichere Einkommenssituationen und fehlende finanzielle Rücklagen belasten viele Familien im Alltag. Für Millionen Menschen bedeutet Armut nicht nur ein geringes Einkommen, sondern konkrete Einschränkungen bei Ernährung, Wohnen, Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe.

Auch Nordrhein-Westfalen liegt mit einer Armutsquote von 17,6 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Der Paritätische fordert deshalb eine konsequente Anti-Armutspolitik mit bezahlbarem Wohnraum, armutsfesten Sozialleistungen sowie Investitionen in Bildung, Beratung und soziale Infrastruktur.

Als Familienkreis erleben wir in unserer täglichen Arbeit, wie wichtig niedrigschwellige Unterstützungsangebote für Familien sind. Die Ergebnisse des Armutsberichts unterstreichen, dass soziale Teilhabe und frühe Hilfen keine freiwilligen Leistungen, sondern wichtige Investitionen in den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.

Den vollständigen Armutsbericht 2026 des Paritätischen Gesamtverbandes finden Sie auf der Website des Paritätischen.

Zum Armutsbericht 2026 des Paritätischen Gesamtverbandes.